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Rückblicke
 

Die Highlights der Jahre 1987 - 2005

2002/2003:
Uns trifft's - so oder so

 Wir sind betroffen. Ehrlich. Eigentlich hatte doch Stoi...ähhhh...Stoiber die Wahl gewonnen, und dann trotzdem irgendwie verloren. So kann man mit uns nicht umgehen. Aber es nutzt nichts. Es trifft uns wieder am härtesten. Immer. Aber egal, schließlich könnte es viel schlimmer kommen. Karneval ist ja zum Glück eine krisenfeste Angelegenheit, wir lachen wenn's nicht zum Weinen reicht.
 

 

 

2001/2002:
Nu haommer'sch

 Wundersame Halbierung der Eintrittspreise mitten in der Saison! Das wär' eine Schlagzeile gewesen, wahrhaft MARKige Worte. Aber stattdessen gab's plötzlich den EURO. Da hatten wir ihn nun. Und seitdem wundern wir uns, dass die Preise ständig steigen. Ist doch logisch: Weil alles immer TEURO wird.


  2000/2001: Erscht wärt'ste
Diesmal hatten wir uns eine Ur-Schleusinger Redewendung zum Motto erwählt... Denn es war zum Beispiel die Frage nicht endgültig entschieden, wann denn nun genau das neue   Jahrtausend beginnt. Oder schon begonnen hatte? Naja, dann warten wir eben mal noch.      

 

1999/2000:
Jetzt senn die Nullen hennedro

Wir haben die Jahrtausendwende ganz ohne das befürchtete Chaos geschafft, und der Weltuntergang ist auf wundersame Weise auch ausgeblieben. Dass die Nullen ab sofort hintendran sind, galt allerdings nur für Jahreszahl und das Motto der 13. Saison, die Politik hat diese Forderung bisher leider nicht erfüllt. Wäre auch schade, sonst hätten wir ja nichts, worüber wir uns auslassen könnten.
 
             

 

1998/1999:
Schönste Wahl - Carneval

Und so schlängelten wir uns durch die letzte Saison im alten Jahrtausend, wer weiß schon ob es im nächsten was zu lachen gibt. Gewählt hatten wir in dieser Zeit jedenfalls für zig Jahre im Voraus, alle paar Wochen Stand ein Urnengang an - aber klar, dass für uns Carneval eindeutig höchste Priorität genoss...
   
         

 

1997/1998:
Der große Plauschangriff im 11. Jahr
des SCC

Dass wir immer genau hinhören, ist ja nichts Neues. Wir brauchen dafür halt kein Gesetz. Uns reichte das erste große närrische Jubiläum, um einmal richitg aufzuräumen in der großen und kleinen Politik... Hört, hört!

 

1996/1997:
Das Spaßpaket des SCC

... hieß unser Motto damals. Der SCC schnürte sein Spaßpaket, das besonders unserem Präsi ziemlich gut stand. Damals war es auch, da unser heutiger Vorsitzender schonmal Bühnenluft in der Bütt schnupperte. Hat scheinbar doch nachhaltig gewirkt...
Aus jener Saison stammt außerdem der legendäre Satz der Märthätscher: "Askania e Dachziegel rogefall". Inzwischen ist das ganze Haus gefallen.
Nicht in Paket- sondern in Flaschenform gibt es seither den Narrenkrug, unser Faschingsbier.

 

1995/1996:
Sooo 'a Aufriß
Was haben wir nicht alles erdulden müssen, nur damit unsere gute Stube Marktplatz wieder in altem Glanz erstrahlen konnte. Bloß gut dass es den Karneval gibt, da konnten wir den Staub der monatelangen Bauarbeiten endlich runterspülen. Und dann waren auch noch viele interessante, spannende und lustige Sachen zu Tage gefördert worden, die wir in der Saison ausführlich Revue passieren lassen konnten. Ist doch manchmal echt gut, wenn nicht nur an der Oberfläche gebuddelt wird...




1994/1995:
Mir Ho Be Nichts gekonnt
Ja, so eine Gebietsreform kann ganzschön wehtun. Wie schön, wenn man seinem Ärger darüber nochmal ordentlich Luft machen kann - die Hildburghäuser hatten ganz schön was einzustecken. Wenngleich: das zieht sich seither durch alle Programme, aber das muss die Kreisstadt einfach aushalten.
Gekonnt haben wir trotzdem was, denn zum ersten Mal brachten unsere Garden ihre Tänze nach Richtlinien des BDK auf die Bühne und traten auch erstmals bei den Thüringer Meisterschaften an.


 

1993/1994:
Wir verwaigeln das Sparen

Was waren das noch für Namen und Gesichter in der Politik: Der Herr Waigel zum Beispiel, der so eisern sparte wie er seine Augenbrauen pflegte... Am Spaß sparte wenigstens der SCC nicht. 

 

 

  

1992/1993:
Es ist alles scho mol dogewast
 

 Honecker kam kurzeitig nach Deutschland, aber nicht an die Macht. Ostrock war wieder in. Hatten wir alles schonmal. Wir träumten uns lieber in Suleimans Reich von 1000 und einer Nacht. Das Reha-Zentrum wurde zur neuen Narhalla. War früher Parteischule, demnach schon vorher ein Sammelbecken für haufenweise Narren. War also doch alles schonmal da, irgendwie...

 

 1991/1992:
Der SCC im fünfte Johr -
hoffentlich geht alles klor

Fünf Jahre und durch wilde Wendezeiten hindurch haben wir es zu diesem Zeitpunkt schon ausgehalten - und den Humor noch immer nicht verloren. Dann kann uns eigenlich nichts mehr passieren. Dachten wir.

 

 

1990/1991:
Nu hamma dan Kohl

... aber wir wollten es ja so haben. Kohl statt sozialistischem
Einheitsbrei. Vorteil: Nun stand nicht jeder Büttenredner
nahezu automatisch bei jedem politischen Gag mit einem Bein
im Knast.

 

 

   

 1989/1990:
Mir komme a noch dahinner

Damals traurig, heute beinahe schon legendär: Der Auftakt im November 1989 fand vor fast leerem Saal statt, selbst die Kapelle war nicht einmal zur Hälfte da. Waren alle im Westen, sind aber wieder gekommen und haben den Rest der Saison schön mit uns gefeiert. Leider war auch kein Fotograf da, um den leeren "Frieden"-Saal im Bild festzuhalten. Wir kommen auch noch dahinter, wie wir es anstellen, dass uns das nicht noch einmal passiert.


 

1988/1989:
Mir schleuse uns dorch

Wer hätte gedacht, dass wir uns ein paar Monate später nicht nur durch die sozialistische Planwirtschaft schleusen würden, sondern ganz und gar durch die Grenze in den Westen. Niemand. Eben. Aber als anerkanntes Volkskunstkollektiv hatten wir dennoch viel Spaß mit unserem Publikum - und das Publikum mit uns.

 

 

1987/1988:
Premiere des SCC

Ein richtiges Motto konnten wir uns damals
noch nicht leisten - es war auch so alles aufregend genug.